überblick
Die Zehenspitzen ins Karibische Meer getaucht, hat Belize mehr mit den benachbarten Karibikinseln gemeinsam als mit der feurigen Impulsivität der restlichen Länder Mittelamerikas. In diesem winzigen, englischsprachigen, kreolisch dominierten Land mit einer Geschichte ohne jeglichen Militärputsch herrscht eine so entspannte Atmosphäre, dass man meinen könnte, es läge im Koma.
Wer Belize als Reiseziel wählt, sollte mit einigen Schwierigkeiten rechnen: Es gibt nur zwei befestigte Straßen im ganzen Land, die Preise liegen für diesen Teil der Welt vergleichsweise hoch und es gibt nur wenige, weit voneinander entfernt liegende Hotels.
Belize hat eines der besten Tauchreviere der Welt, aus dem unberührten Dschungel herausragende, spektakuläre Maya-Ruinen und Wildnisunterkünfte für sesshafte Abenteurer zu biet
allgemeine daten
Amtlicher Name: Belize
Fläche: 23 300 qkm
Einwohner: 266 440
Hauptstadt: Belmopan
Bevölkerung: 49% Mestizen, 25% Kreolen, 11% Maya, 6% Garífuna
Sprache(n): Englisch
Religion(en): 50% katholische, 27% protestantische Christen
Staatsform: Parlamentarische Monarchie
Staatsoberhaut: Königin Elisabeth II.
Generalgouverneur: Colville Young
Regierungschef: Said Musa
wirtschaft
Bruttoinlandsprodukt: US$ 1,28 Milliarden
Pro-Kopf-Einkommen:US$ 4900
Inflationsrate: 1,9%
Wichtigste Wirtschaftszweige: Zuckerrohr, Fischfang, Bekleidung, Lebensmittelverarbeitung, Holz, Tourismus, Bauwirtschaft
Haupthandelspartner: USA, Großbritannien, Mexiko, Kanada
beste reisezeit
Die beste Reisezeit ist die trockene Jahreszeit zwischen Dezember und Mai. Dann herrscht allerdings auch Hochsaison aufgrund der zahlreichen Winterurlauber, so dass die Preise steigen und die Hotels voller sind. Billiger reist man im Sommer (Juli bis November), der jedoch so manchen Hurrikan mit sich bringen kann.
reiseinfos
Einreiseformalitäten: Reisende aus den USA, der Europäischen Union und den Commonwealth-Ländern benötigen kein Visum, sofern sie im Besitz eines gültigen Reisepasses und eines Rückflugtickets sind. Für Reisende aus allen anderen Nationen ist ein Visum vorgeschrieben.
Gesundheitsrisiken: Cholera, Dengue-Fieber, Hepatitis, Malaria, Tollwut und Typhus
Zeit: Mitteleuropäische Zeit minus 7 Stunden
Elektrizität: 110 V, 60 Hz
Maße und Gewichte:
rund ums geld
Verglichen mit dem Rest Mittelamerikas kann Belize recht teuer sein. Auch wer billig reist, wird mindestens 20 bis 30 US-Dollar täglich für ein Zimmer und drei Mahlzeiten hinblättern müssen. Positiv ist zu vermerken, dass die Kosten auch für ein besseres Hotel und ordentliche Mahlzeiten nicht wesentlich weiter in die Höhe schnellen.
US-Dollar kann man nahezu überall problemlos eintauschen, Reiseschecks in US-Dollar, britischen Pfund und kanadischen Dollar wechselt jede Bank. Mit anderen Währungen könnte es Schwierigkeiten geben. Man kann sein Geld aber auch ganz legal auf der Straße oder an Grenzübergängen tauschen (zu einem günstigeren als dem offiziellen Kurs). Belizische Geldautomaten akzeptieren keine ausländischen Karten. Dollarnoten werden in den meisten Geschäften direkt als Zahlungsmittel akzeptiert.
Feilschen ist zwar in Belize nicht üblich, aber wenn die Geschäfte schleppend laufen, ist es durchaus einen Versuch wert. Trinkgeld wird, wenn überhaupt, nur in den exklusiveren Restaurants, Bars und Clubs erwartet. 10% des Rechnungsbetrages sind üblich.
